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Auf einen Blick

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Glauben verbindet: Taufe - leben - Konfirmation - hoffen - Trauung - Segen erfahren - Jubiläum - feiern - Verlust - trauern...

„Es kann auch einer glauben, ohne dass er getauft i st, denn die Taufe ist nur ein äußeres Zeichen. ... kann man sie haben, so ist es gut. Denn niemand soll sie verachten. ... niemand ist verdammt, wenn er nur das Evangelium glaubt.“ M. Luther

Die Taufe - ein für alle Mal!

TAUFANMELDUNG

LISTE MIT TAUFSPRÜCHEN 

... und dann den Weg ins Büro finden und Kontakt aufnehmen...

In welchem Alter kann man sich oder sein Kind taufen lassen?
Das Alter spielt keine Rolle! Die Taufe geschieht nur ein einziges Mal: Ein für alle Mal.
Schon bei den ersten Christen ging der eine hin und "ließ sich und sein ganzes Haus taufen..." und andere warteten bis zum Totenbett (z.B. Kaiser Konstantin). Voraussetzung war schon immer: der Wunsch/ die Sehnsucht, zu Gott zu gehören. Wir = Kinder, Gott = Vater - so hat es Jesus vorgelebt. Und Taufe bedeutet IHM nachzufolgen. Als Christen tragen wir immerhin SEINEN Namen...!

Manche möchten die Taufe für ihr Kind.
Die Eltern versprechen dann, Ihr Kind im Sinne von Jesus Christus zu erziehen und dafür zu sorgen, dass es von ihnen und den Paten von Gottes Liebe erfährt...

Manche möchten gerne, dass die Kinder/ Jugendlichen/ Erwachsenen sich später selbst entscheiden
, als Christin/ Christ zu leben...

Aber in jedem Fall gilt die Einladung, sein Kind oder sich als junge Familie mit dem neuen Erdenbürger zusammen im Gottesdienst segnen zu lassen...! Da geht man kein Versorechen ein und bekommt Kraft... 

In der Evangelischen Kirche steht nicht die eigene Entscheidung im Vordergrund, sondern dass Gott sich für dich und mich bereits entschieden hat. Nicht unser Versprechen nachzufolgen (so wichtig dieses auch ist!), sondern Gottes Versprechen vom Leben - in den höchsten Höhen und in den tiefsten Tiefen! Hier ist nicht unsere Glaubensqualität von Entscheidung - dass wir an Gott glauben, sondern, dass Gott an uns glaubt!

Was spricht für eine Kindertaufe?
Die Geburt eines Kindes ist ein Geschenk Gottes. Eltern antworten darauf, indem sie ihr Kind taufen lassen. Sie legen das Leben des Kindes in Gottes Hände. Sie treffen für das Kind viele Entscheidungen, weil sie das beste für ihr Kind möchten. Dazu gehört auch die Taufe. Später in der Konfirmation festigen dann die Jugendlichen selbst ihr "Ja" zum Glauben und zur Nachfolge Jesu Christi.

Was spricht für eine Erwachsenentaufe
In aller Regel war es bei den ersten Christen üblich, dass sich erwachsene Mernschen taufen ließen. Für sie war die bewußte Entscheidung mit Gott zu leben ausschlaggebend - der Glaube an Gott hat Bedeutung und Konsequenzen! ER darf keine Nebensache bleiben, vielmehr ist dieses Vertrauen eine Gestaltungskraft! Der "alte Mensch" stirbt, der neue wird aus "Wasser und Geist" geboren. Da die Taufe nur ein einziges Mal geschieht, möchte sie manch einer/ eine bewußt erleben und eingehen - als eigene Erfahrung.

Überlege Dir, ob Du das Versprechen übernehmen möchtest, Dein Kind im Glauben an Gott zu erziehen und überlege, ob Du mit ihm zusammen die Nachfolge Jesus Christi einüben und leben möchtest.

Muss ich mich erneut  taufen lassen wenn ich die Konfession wechsle oder wieder in die Ev. Kirche eintrete?
Die Taufe ist im Verständnis aller christlichen Kirchen etwas einmaliges und kann daher nicht wiederholt werden. Bei einem Wiedereintritt in die Ev. Kirche oder bei einem Übertritt in eine andere christliche Gemeinschaft  wird nicht noch einmal getauft (bei einem Übertritt in eine orthodoxe Kirche wird allerdings die Salbung nachgeholt).

Und wenn mir einer sagt: Das war aber gar keine echte Taufe...
... dann lass ihn/ sie reden und prüfe dein Vertrauen zu Gott. Sein Versprechen gilt, auch wenn Du daran zweifelst. Sein Versprechen ist der Halt - nicht dein Versprechen...

Wer kann Pate oder Patin werden?
Alle getauften Christinnen und Christen, deren Kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) angehören. Dazu gehört es, dass du dich hast  konfirmieren lassen und min. 14 Jahre alt bist. Wer aus der Kirche ausgetreten ist oder nicht getauft ist, kann kein Pate/ keine Patin werden. Man kann dann dem Patenkind nicht das Leben als Christ/ Christein vorleben.

Muss man Paten haben?
Nö, nicht zwingend

Muss einer von beiden Eltern in der Ev. Kirche sein?
Ja, weil die Eltern versprechen, Ihren Kind das Gottvertrauen vorzuleben. Dieser Glaube findet immer in der Gemeinschaft von Christinnen und Christen statt. Dieser Elternteil wird dann auch im Gottesdienst gefragt.

Kann ich mein Kind gegen den Willen des anderen Elternteils taufen lassen?

Gegen den Willen des Vaters oder der Mutter ist die Taufe des Kindes nur möglich, wenn dieser Elternteil nicht das Sorgerecht inne hat. Liegt das Sorgerecht gemeinsam bei Vater und Mutter, setzt die Taufe die Einwilligung des anderen Elternteils voraus - zumindest Einvernehmen. Ein klärendes Gespräch mit dem Pastor/ der Pastorin kann in dieser Situation hilfreich sein.

 

 

Konfirmation (confirmare - bekräftigen/ bestätigen)

Christlichen Glauben kennenlernen und vertiefen!

Jedes Jahr werden in unserer Kirchengemeinde Jugendliche konfirmiert. Mit ihrer Konfirmation sagen sie: Ich will die "Sache mit Gott" vertiefen, im Glauben wachsen und reifen. Dazu sollen sie aber kennenlernen, was christlicher Glaube in der Gemeinschaft der Christen bedeutet. Und Du bist herzlich willkommen das für Dich heraus zufinden!

Das Besondere an unserer Konfirmandenarbeit:1 Jahr Unterricht in der 4.Klasse, ein Jahr Unterricht in der 8.Klasse (KU4/ KU8). Um am Unterricht teilzunehmen, musst Du nicht getauft sein. Du sollst den christlichen Glauben ja Kennenlernen/ bzw. Vertiefen. Allerdings bedeutet "confirmare": bekräftigen/ bestätigen. Wenn Du den Weg mit Gott gehen und Christus nachfolgen möchtest, ist das eigentlich Besondere und Wichtige: Die Taufe... 

Am KU4 Teilnehmen heißt...
Regelmäßige und verlässliche Teilnahme am Unterricht (14.tägig). Wir sind auf die Mitwirkung von Eltern angewiesen.
Mindestens 12x Besuche von Gottesdiensten, um Kirche und das Kirchenjahr kennenzulernen.
Teilnehmen am Gemeindeleben und an besonderen Aktionen, z.B. Pfadfinderbesuche, Königssingen, Fahrt zum Biblezentrum u.a.
Die Teilnahme ist freiwillig - aber auch verbindlich.

Am KU8 Teilnehmen heißt...
Freiwillige, regelmäßige, verlässliche  Teilnahme am Unterricht.
Regelmäßiger Besuch der Gottesdienstes (min.12x).
Teilnahme an der Konfirmandenfreizeit und am Leben der Gemeinde.
Die Teilnahme ist freiwillig - aber auch verbindlich.

Konfirmiert werden heißt:...
Jesus Christus nachfolgen und das Vertrauen zu Gott in sich wachsen und reifen lassen - festhalten an dem, was Du in dieser Zeit gelernt hast.