Wissenswertes zur Kreuzkirche und ihrem Gemeindezentrum
 Die Kreuzkirche in Schülp wurde 1967 errichtet.
Sie hat ihren Namen von der nicht mehr existierenden Kapelle des "Hylligen Krusses" im benachbarten Bramkamp erhalten.
Den im Rechteck konzipierten Gruppenbau überragt der an der Südwestseite frei vorgestellte schlanke Glockenturm. Neben ihm befindet sich der Zugang zum Innenhof. An der Nordostseite befindet sich die Kirche. Diese ist wie das ganze Ensemble in Kalksandstein geschlämmt.
Die Kirche überragt die anderen Gebäude. Ihr schlichter rechteckiger, von einer hölzernen Decke abgeschlossener Innenraum wird zum Hof hin durch schmale hohe Fenster, die unmittelbar bis an die asymmetrisch geneigte Dachschräge laufen, belichtet. 1996 wurden die Holzfenster nach den Entwürfen einer Kieler Künstlerin durch bleiverglaste Fenster ersetzt.
Der Eingang befindet sich in der Nordwestecke des Hofes und führt in einen Vorraum, von dem aus auch der an der Nordwestseite anschließende Flügel mit dem Gemeinderaum zu betreten ist. Die Südostseite des Hofes begrenzt der an den Chorraum der Kirche stoßende Flügel, in dem die Sakristei, die Leichenhalle und ein Geräteraum untergebracht sind.
In der Kiche befindet sich das wohl aus der Zeit um 1500 stammende überlebensgroße Triumphkreuz, das nach restauratoischer Behandlung 1979 an der nordöstlichen Längswand angebracht wurde.
Das Gemeindezentrum steht mit seiner eher schlichten Gestaltung und der zurückhaltenden Ausstattung noch ganz in der Tradition des Kirchbaus der 1950er Jahre. Zugleich ist er wegen der regelmäßigen Gruppierung der einzelnen Baukörper zueinander und der damit erreichten Hofbildung ein eindrucksvolles Beispiel für die nach 1965 für die kirchliche Arbeit vermehrt angestrebte enge Verbindung des Kirchenraumes mit weiteren Gemeindräumen.
Da die Kreuzkirche ein mustergültiger Entwurf der sakralen Nachkriegsarchitektur ist, wurde sie inzwischen unter Denkmalschutz gestellt.
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